Typophilie

Sie ist wieder ausgebrochen, die Typophilie! Während meiner Ausbildung zur Verlagskauffrau fand ich Druckverfahren, die Farblehre und auch die Weiterverarbeitung sehr spannend. Beruflich habe ich das zwar nicht weiter verfolgt. Aber ich fand es schon immer schade, dass vor lauter Computer der Bezug dazu verloren geht wie viele komplexe Arbeitsschritte nötig sind, um ein Buch zu produzieren. Und doch geht nicht alles über den Computer: Das eigentliche Drucken ist genauso physisch wie eh und je.

Über ebay habe ich äußerst günstig drei Schubladen voller Letterpress-Schätze erstanden. Manches ist nicht ganz komplett, dafür ist die Bandbreite groß. Wer vom Fach ist, kann erahnen, wie v viel man aktuell für einige Teile einzeln zahlt. Nach einiger Zeit hatte ich endlich alles sortiert, habe geschaut was ich sonst noch in den Schubladen habe und die Testproduktion konnte starten. Da für ich für das Drucken meiner Visitenkarten eine andere Farbe brauche (und im besten Fall auch ein Maschinchen), muss ich damit noch etwas warten. Bis dahin habe ich schon mal verschiedene Farben, Walzen und Druckmaterialien getestet und mir hierfür einen kleinen Arbeitsplatz eingerichtet.

Mein erneuter Ausbruch von Typophilie verträgt sich natürlich sehr gut mit meiner ohnehin schon ausgeprägten Liebe zu alten (mechanischen) Geräten von 1930-1970. Zum Glück ist da noch Wolfgang, der immer mal wieder checkt wie viel wovon noch zielführend ist. Ob es wohl bald eine Linol-Ausgabe von X&Y gibt?

Hier noch ein Video, um Begeisterung zu versprühen:

 

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