Stadtteilkonferenz Malstatt 2016

Als neue Malstätterin war es langsam Zeit für ein Who is Who in Saarbrücken. Was wäre da besser geeignet als die Stadtteilkonferenz für die Entwicklung von Malstatt am 1. September 2016!

Die Kurzversion: Der Bedarf an Organisationsstrukturen und Plattformen, die eine transparente Kommunikation zwischen Stadtverwaltung und Anwohnern ermöglichen wächst. Ich bin auf die nächsten Ergebnisse gespannt und werde mal sehen, wie ich den „Mikrokosmos“ Malstatt redaktionell und mit Karte abbilden kann.

Zusammenfassung der Stadtteilkonferenz

Frank Schmitz, Sozialplaner der Landeshauptstadt Saarbrücken, moderierte gekonnt, hatte eine gute Antenne für die Zuhörerschaft, schaffte Übergänge fließend und hielt tatsächlich die Zeit ein (!!!).  Zu Beginn sollten sich alle Anwesenden in Vierergruppen zusammenstellen und zwei Fragen diskutieren: „Wo ist mein Lieblingsplatz in Malstatt?“ und „Welcher deutsche Schauspieler sollte in Malstatt wohnen?“. Bei der ersten Frage war mir der Bezug zur Veranstaltung noch klar, die zweite diente wahrscheinlich nur der Auflockerung.

Wie zu erwarten, gab es einige Powerpoint-Präsentationen mit den Ergebnissen der letzten Stadtteilkonferenz und dem aktuellen Stand zu laufenden Projekten. Neu war für mich, dass der Bürgerpark offenbar gar nicht so gefährlich ist, wie man auch uns häufig berichtet hat. Außerdem gibt es eine Dreckweg-Hotline in Saarbrücken. Ob ich da mal wegen der Tretminen in Malstatt anrufen kann?

Quartiermanagement und Verfügungsfonds

Wohnen und Wohnumfeld, Städtebau und Stadtbild, Sicherheitsempfinden in Malstatt, Malstatter Markt als öffentlicher Raum, Pariser Platz, Bürgerpark, Skateranlage und Spielgeräte, ISEK (Integrierte städtebauliche Konzepte der FIRU GmbH), Integration und sozialer Zusammenhalt, Verfügungsfonds, Quartiermanagement.

Das sind einige der Themen, die an diesem Abend zur Sprache kamen. Zwei davon greife ich mal heraus. Beim Quartiermanager geht es um eine Person, die als Schnittstelle zwischen Stadtverwaltung, Ortsvereinen und den Arbeitsgruppen zur Stadtentwicklung steht. Sie fungiert als zentraler Ansprechpartner und soll alle Akteure des Stadtteils/Quartiers mit einander vernetzen. Für diesen Posten ist schon jemand in Aussicht, unterschrieben ist bisher aber noch nichts. Der Verfügungsfonds soll kleinere und überschaubare Projekte ohne großen bürokratischen Aufwand realisieren. Ein Beispiel: Ein Anwohner will etwas pflanzen, um das Straßenbild aufzuwerten. Das nötige Geld kann er aber nicht allein aufbringen. Er reicht den Vorschlag beim Quartiermanager ein, der gibt ihn an ein Entscheidungsgremium weiter*. Wenn der Vorschlag genehmigt wurde, wird das Geld, das der Anwohner einbringen kann, aus dem Verfügungsfonds verdoppelt. Um die Umsetzung des Projekts kümmert sich der, der den Vorschlag eingereicht hat.

Ein ausführliches Protokoll wird vermutlich demnächst hier zu finden sein.

Ach so, die Antworten auf die beiden Fragen: Natürlich das Gartenquadrat hinter unserem Haus und Axel Prahl.

Tags: Malstatt gemeinsam stark (MaGS), ZAM, Stadtteilbüro Malstatt, FIRU GmbH, Sauberes Molschd, Stadtverwaltung Saarbrücken

*Wie dieses Gremium zusammengesetzt sein soll, ist noch nicht festgelegt und die Stadt ist offen für Vorschläge.

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